Archiv von 2002 - 2008 - Schwimmbad Rupperswil-Auenstein

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Archiv von 2002 - 2008

4. Dezember 2008

1 cm dickes Eis
Eisbedecktes Schwimmbecken am 4. Dezember 2008

1 cm dickes Eis

Eisbedecktes Schwimmbecken am 4. Dezember 2008

Parkplatz wird vom Laub gesäubert
Parkplatz wird vom Laub gesäubert

Parkplatz wird vom Laub gesäubert

Parkplatz wird vom Laub gesäubert


Mittwoch, 27. August 2008 - Bademeister überprüft die Hindernisbahn


Sonntagsmesse und Taufe am 6. Juli 2008
 

TIEFWASSER - AQUA - ROBIC
 
Aqua-Robic Teilnehmer in Action                                          Aqua-Robic Teilnehmer in der Abendsonne

Unerschrockene ziehen ihre Bahn

Püntklich zum Hochdruckgebiet eröffnete Georges Hächler die neue Badi-Saison. Einige Unerschrockene stiegen bereits ins Wasser.
Luft 20 Grad Celsius, Wasser 25 Grad
Pünktlich zum Hochdruckgebiet läutet das Schwimmbad Rupperswil-Auenstein die neue Badi-Saison ein.
Die Tage der schneeweissen Beine und Arme sind gezählt – das Freibad ist aus seinem Winterschlaf erwacht. Ab sofort kann man sich wieder die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und zwischendurch ins kühlende Nass hüpfen.
Badmeister Georges «Schorsch» Hächler steht am Beckenrand des Schwimmbads Rupperswil-Auenstein und lässt den Blick aufmerksam über das praktisch nigelnagelneue Bassin schweifen. Einige Unerschrockene steigen bereits ins mit 23 Grad Celsius noch recht kühle Wasser und ziehen gemächlich ihre Bahnen. Es ist Samstagvormittag und trotz kühlem Wind verspricht der strahlend blaue Himmel den ersten Sommertag. Ein perfekter Tag also, um eine Badi aus dem Winterschlaf zu wecken und die neue Saison einzuläuten.
Hächler ist seit 27 Jahren Herr über das Freibad Rupperswil-Auenstein und wacht mit Argusaugen über seine Gäste. Gerade die Schwimmer, die jeden Morgen vorbeikommen, kennt er mit Namen. Mit jedem wechselt er ein paar nette Worte. Heute trifft man sich nun nach achtmonatiger Winterpause endlich wieder, einer nach dem andern schiebt sich durchs Drehkreuz. Hächler staunt. So viele Gäste hätte er heute nicht erwartet. «So warm ist es nun auch wieder nicht», meint er, begrüsst gleich die nächste alte Bekannte und freut sich über die klingelnden Kassen. «Jetzt will jeder ein Abo», grinst er schelmisch.
Tatsächlich, wirklich warm scheint es den Schwimmern nicht zu sein. Kaum sind sie aus dem Wasser gestiegen, wickeln sie sich schaudernd in ihre Badtücher und verschwinden in den Umkleidekabinen. «Aber auch 20 Grad Wassertemperatur wären noch in Ordnung», meint Gast Anita Bienz aus Auenstein. Sagts und stellt sich, wie es sich gehört, ohne zu zögern, unter die kalte Dusche. Nur im Freien herumliegen will keiner wirklich. Um jetzt bei diesem Wind auf den nassen Rasen zu liegen, müsse man schon ein etwas spezieller Vogel sein, meint Hächler augenzwinkernd. Trotzdem rechnet er im Verlauf des Tages mit rund 200 Gästen.
Vor vier Wochen hat Hächler mit der Inbetriebnahme und dem Einrichten der Badi begonnen. Extrem früh, meint er. Aber in den vergange-nen Jahren habe halt jeweils Ende April Badi-Wetter geherrscht, weswegen man die Wiedereröffnung heuer früh angesetzt hätte. Vor vier Wochen habe keiner gewusst, dass das Wetter im April so schlecht ist. «Noch nicht einmal die Linde blüht», meint Hächler nachdenklich. Das hätte er zu dieser Jahreszeit noch nie erlebt. Nichtsdestotrotz sind alle in den Startlöchern und freuen sich auf die Saison. Auch Bruno und Uschi Gygax, die Pächter des BadiRestaurants. Während seine Frau noch die Blumenkisten jätet, steht Bruno Gygax im Wollpullover in der Küche und schaut den Schwimmern zu. Lächelnd meint der Rentner: «Die sind schon ein wenig ‹hardcore.»

Quelle AZ vom 28.04.2008 Katja Schlegel

Die Badi Rupperswil-Auenstein letzten Dienstagnachmittag bei strömendem Regen
und am letzten Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein. Toni Widmer/Katja Schlegel

Die Badi Rupperswil-Auenstein letzten Dienstagnachmittag bei strömendem Regen

und am letzten Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein. Toni Widmer/Katja Schlegel

Samstag, 26. April 2008 - Saisonstart bei Postkartenwetter


Ein Abo für fünf Badis
Für die Schwimmbäder Aarau, Entfelden, Küttigen, Rupperswil-Auenstein und Suhr-Buchs gibt es neu einen gemeinsamen Regio-Pass.
Erfreuliches Zusammenrücken bei den Schwimmbädern in und um Aarau: Erstmals wird es möglich sein, ein regionales Saison-Abonnement zu erstehen, mit dem man wahlweise in die Bäder von Aarau, Entfelden, Küttigen, Auenstein und Suhr-Buchs besuchen kann.
Als am vergangenen 9. August das Aarehochwasser auch die Aarauer Badi ausser Funktion setzte, bot der Suhrer Gemeinderat Jürg Hertig der Stadt spontan seine Unterstützung an, und zwar mit der Möglichkeit, die von der Flut verschont gebliebene Anstalt von Suhr-Buchs zu besuchen. Aus dieser Nachbarschaftshilfe entwickelte sich auf Initiative der Betriebskommission des Schwimmbades Suhr-Buchs unter Jürg Hertig (Zukunft Suhr) eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, aus der sich die Einführung eines regionalen Badi-Passes für die kommenden Saison ergeben hat. Die gemeinsame Aktion stellt laut Hertig vorerst einen «zweijährigen Pilotversuch» dar.
DIE PREISE DES REGIO-PASSES
Die Preise für ein Saison-Regio-Abo wurden für die Sommersaison 2008 wie folgt festgesetzt: Erwachsene zahlen 120 Franken, Lehrlinge und Studenten (bis 25 Jahre) 80 Franken und Schüler 50 Franken. Für Senioren ist die Möglichkeit zum Bezug eines Regio-Saison-Abos zu einem vergünstigten Tarif leider nicht möglich, da gewisse Schwimmbäder keine Reduktion für AHV-Bezüger gewähren.
Besitzer von Regio-Abos können zudem während der Sommer-Freibad-Saison vergünstigte Einzeleintritte ins Hallenbad Entfelden zu folgenden Eintrittspreisen lösen: Kinder (6 bis 16 Jahre) zahlen 1.50 Franken, Lehrlinge und Studenten 2.50 und Erwachsene 3.50 Franken. Dies gilt nur, wenn das Hallenbad Entfelden während der Freibad-Saison geöffnet ist (vorwiegend bei schlechtem Wetter). Im Juli ist das Hallenbad wegen der Hauptreinigung geschlossen.
DATEN DER SAISONERÖFFNUNG
Die Saisoneröffnung der fünf beteiligten Schwimmbäder ist verschieden. Als erste wird die Badi Auenstein-Rupperswil in Betrieb genommen, nämlich am 26. April. Aarau und Suhr-Buchs folgen am Auffahrtstag, am 1. Mai, Entfelden und Küttigen schliesslich am 10. Mai. Die Saison-Regio-Abonnements können auf Wunsch in jedem der fünf Schwimmbäder an der Kasse gelöst werden. Auf die regionale Ausweitung verzichten möchte die Bio-Badi in Biberstein. Natürlich kann jedermann auch ein «normales» Abo allein für «seine» Badi lösen.
Quelle AZ vom 19.04.2008 Hermann Rauber

Mittwoch, 16. April 2008 - Das Becken ist gereinigt und das Wasser fliesst - Liegewiesen sind bereit


Dienstag, 15. April 2008 - Das Becken wird gereinigt!


9. April 2008 - Restaurant wird auf Hochglanz gebracht!
 
Bilder by Ursula Hofer

1. April 2008 - Mario Walther und Georges Hächler beim "Frühlingsputz"


Erste Arbeiten in der neuen Saison!

19. Februar 2008 - Bäume werden geschnitten


Vom Sprungturm aus gab Kurt Rölli seinen Rücktritt bekannt.
Im Zeichen des Wechsels
RUPPERSWIL-AUENSTEIN Personelle Änderungen in der Schwimmbadkommission am Neujahrsapéro kommuniziert
Kaltes Eis im Badibecken und heisser Glühwein im Glas: Am traditionellen Neujahrsapéro im Schwimmbad Rupperswil-Auenstein wurde gestern von einer gut gelaunten Gemeinschaft auf eine gute Badesaison 2008 angestossen. Gemeinderat Kurt Rölli verabschiedete sich bei dieser Gelegenheit als Präsident der Schwimmbadkommission. In seine achtjährige Amtszeit, davon sechs als Vorsitzender, fiel die Sanierung der Anlage, welche im zweiten Anlauf mit einem günstigeren Projekt realisiert werden konnte und im letzten Jahr zu einer erfolgreichen Saison geführt hat. Insbesondere die Wasseraufbereitung gab neben den Kosten noch einiges zu reden. Rölli nahm den Rücktritt infolge neuer Ressortaufteilung im Gemeinderat. Als dessen Vertretung wird die neu gewählte Gemeinderätin Claudia Klein-Kübler amtieren, welche der Kommission bisher als Aktuarin diente; diese Funktion übernimmt Irene Hunziker. Bis zur konstituierenden Sitzung der Schwimmbadkommission in einigen Wochen übernimmt Vizepräsident Heinz Alber, Gemeindeammann von Auenstein, die Federführung.
Quelle: (HH.) AARGAUERZEITUNG vom 3.01.08

Mittwoch, 28. November 2007

Winterstimmung im Schwimmbad

 

Zahlen die vielleicht interessieren!
Eintritte

 

Saison 2005

Saison 2006

Saison 2007

38722

38624

42470

Verbrauch 2007

Javel

Schwefelsäure

Grundwasser

Fernwärme/Wasser

Filtermittel/Kieselgur

WP in Std/Heizung

Algenverhütung

12000 kg

10000 kg

8970 m3

6321 m3

325 kg

1216

97 l

Laufzeit der Pumpen in Stunden

Datum

Pumpe 1

Pumpe 2

Druckerpu.

Rückführpu.1

Rückführpu.2

Gebläse

Attraktionsp.

GP

Getriebe

Filter

Wasserfall

Planschb.

04.05.07

170

160

205

156

143

45

55

10

2

214

4

67

31.05.07

556

714

855

650

639

100

155

29

2

863

46

195

17.06.07

928

986

1261

1000

989

149

244

39

2

1269

81

319

30.06.07

1190

1260

1578

1283

1266

187

309

52

2

1587

109

368

16.07.07

1523

1436

1955

1586

1556

218

362

63

2

1963

138

440

01.08.07

1908

1821

2340

1962

1931

268

489

78

2

2348

180

580

19.08.07

2247

2212

2774

2352

2313

302

975

90

2

2782

195

678

02.09.07

2491

2458

3095

2630

2505

324

627

97

2

3104

232

740

15.09.07

2772

2689

3414

2913

2861

334

661

97

2

3423

234

762

24.09.07

3005

2908

3646

3143

3091

358

704

97

2

3655

238

775

Montag, 24. September 2007
Um die Umwälzung des Badewassers zu prüfen wurde beim Einlass ein grüner Farbstoff beigemischt!
Wie der Test zeigte ist die Umwälzung hervorragend.

WETTSCHWIMMEN Badi Rupperswil-Auenstein
Das traditionelle Schülerwettschwimmen fand bei strahlendem Sonnenschein statt. 75 Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Auenstein, Rupperswil und Hunzenschwil absolvierten die Disziplin «50 m Freistil».
Für den reibungslosen Ablauf dieses Anlasses sorgten wiederum die Schwimmbadkommission, die Lehrpersonen der drei Gemeinden und das Pächterpaar des Schwimmbadrestaurants. Als Platzspeaker konnte wiederum Gemeinderat Markus Jägle gewonnen werden. Die Begrüssung sowie das Rangverlesen führte Kurt Rölli, Gemeinderat und Präsident der Schwimmbadkommission, durch. Er wurde dabei tatkräftig unterstützt vom Badmeister Georges Hächler, dem OK-Präsidenten des Wettschwimmens Werner Baumann sowie der Aktuarin der Schwimmbadkommission, Claudia Klein-Kübler.
In der Pause demonstrierten die Mitglieder der SLRG Baden/Brugg auf eindrückliche Weise, wie ertrinkende Personen aus dem Wasser geholt und wie die lebensrettenden Sofortmassnahmen am und im Wasser umgesetzt werden können.
Die teilnehmenden Kinder waren mit Begeisterung dabei. Manch einer fühlte sich wie an der Olympiade, denn am Beckenrand standen viele Zuschauer, die die jungen Sportler lauthals anfeuerten. Alle durften schliesslich einen Schreibblock, einen Ball sowie ein T-Shirt entgegennehmen. Diese Geschenke wurden von der Firma
BR Bauhandel AG, Hunzenschwil, gesponsert. Pro Kategorie wurden die drei Erstplatzierten mit Medaillen sowie die Sieger mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. Alle Mädchen und Buben erhielten zudem ein Diplom zur Erinnerung an diesen gelungenen Anlass.

Quelle:(C. K.) AARGAUERZEITUNG vom 1.09.07

Bei Regen die sanierte Badi eröffnet
Mit einem Aufwand von 3,2 Millionen Franken und nach einer rekordverdächtig kurzen Bauzeit erstrahlt die seit 1948 bestehende Badi an der Aare in jeder Beziehung in neuem Glanz.
Ein Bijou war die Badi an der Aare, die von den Gemeinden Rupperswil und Auenstein betrieben wird, schon immer – nach einer umfassenden Sanierung verdient die wunderschöne Anlage diese Bezeichnung erst recht.
Man traute seinen Augen kaum: Am Freitagabend, punkt 17 Uhr, als der Auensteiner Gemeindeammann Heinz Alber die Badi eröffnen wollte, prasselten nach 20 Tagen Trockenheit dicke Regentropfen nieder, und am Himmel gen Westen dräute eine kohlschwarze Wolkenwand. Ärgern mochte sich selbstverständlich niemand, zumal der Wolkenbruch nur kurz war und die vier Alphornbläser aus Auenstein, die sich «Alpenbeatles» nennen, den urigen Ton angeben konnten.
IN REKORDZEIT SANIERT
Urspünglich war die Eröffnung der sanierten Badi auf den 10. Mai vorgesehen, und zwar ohne das erweiterte Kinderplanschbecken. Jetzt konnte der grosse Moment sogar um zwei Wochen vorverlegt werden, und das Kinderplanschbecken ist ebenfalls fertig. Nicht einmal ganze acht Monate beanspruchte die Bauzeit, wobei zu beachten ist, dass die Sanierung eigentlich einem Neubau des 1948 erstellten und immer wieder modernisierten Bades gleichkam. «Die Badi ist heute viel schöner als 1948, als sie mit einem Aufwand von 348 000 Franken erstellt wurde», stellte der Auensteiner Gemeindeammann Heinz Alber fest. Jetzt verschlang die Sanierung 3,2 Millionen, von denen Rupperswil 2,1 Millionen, Auenstein 1,1 Millionen übernimmt.
BAUGESCHICHTE MIT NOTBREMSE
Projektleiter Rainer Kaufmann vom Rupperswiler Ingenieurbüro Kaufmann und Partner AG gab sich mit Recht selbstzufrieden: «Ich bin stolz – die Badi ist das geworden, was wir uns vorgestellt haben.» Selbstverständlich war das keineswegs, denn als eine Spezialfirma bei einem Kostenvoranschlag von 4,2 Millionen angelangt war, zog Rupperswil im Jahre 2003 die Notbremse, brach die Übung ab und engagierte Kaufmanns Büro als Nothelfer. Die Kosten konnten dann auf jene 3,16 Millionen reduziert werden, die im November 2005 von den beiden Gemeindeversammlungen akzeptiert wurden.
Wie Kaufmann an der Eröffnung bekannt geben konnte, liegt man nach heutigem Wissensstand in diesem Kostenrahmen.
LANGE MäNGELLISTE
Eine Totalsanierung drängte sich angesichts der schier endlosen Mängelliste wahrlich auf. Es ging keineswegs um mehr Luxus oder Schnickschnack,sondern um eine Verbesserung der Wasserqualität, eine Verbesserung der Sicherheit, die Behebung gravierender Schäden, eine Aufdatierung der Technik, die teilweise noch aus dem Jahre 1948 stammte, und so weiter. Auch die Gebäulichkeiten wie Kiosk und Garderoben vermochten den Ansprüchen nicht mehr zu genügen. Jetzt ist die Badi wieder wie neu, sodass der Auensteiner Gemeindeammann Heinz Alber, der Rupperswiler Vizeammann und Präsident der Schwimmbadkommission Kurt Rölli und Badmeister Georges Hächler freudestrahlend die Fahnen der beiden Gemeinden und die Schweizer Fahne aufziehen konnten.
VIEL LOB
Auf den Samstag wurde zu einer kostenlosen Benützung der neuen Badi eingeladen, deren Wasser nach wie vor mit einer Wärmepumpe auf 25 Grad aufgeheizt wird. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Sprudel mitten im Planschbecken, der neuen Rutschbahn, den zwei riesigen Spritzpistolen und den neuen Sprungtürmen zuteil. Rundum Zufriedenheit war festzustellen.

Die Öffnungszeiten des Schwimmbades Rupperswil-Auenstein wurden wie folgt festgelegt: In den Monaten April, Mai und September ist die Badi jeweils von 9 bis 19 Uhr, von Juni bis Mitte August von 9 bis 20 Uhr und von Mitte bis Ende August von 9 bis 19.30 Uhr geöffnet. Das Wasser ist geheizt und weist eine Temperatur von rund 25 Grad auf. Im Schwimmbadrestaurant bietet die Familie Gygax täglich Erfrischungen sowie ein einfaches Tagesmenü an. Auf dem Bild sind der Auensteiner Gemeindeammann Heinz Alber, Badmeister Georges Hächler, Projektleiter Rainer Kaufmann und der Rupperswiler Vizeammann und Präsident der Schwimmbadkommission, Kurt Rölli, (von links) zu sehen. Quelle: Peter Schmid AARGAUERZEITUNG vom 30.04.07

Raumfahrttechnologie für die Badi Rupperswil-Auenstein
Hightech-Roboter für Badi

Mutter Natur reinigt ihre Gewässer selber, wenn der Mensch sie nicht unnötig mit Schmutzstoffen überlädt. Pump- und Filteranlagen reinigen die von Menschenhand geschaffenen Hallen- und Freibäder. Diese genügen nicht, weil die Durchmischung des Wassers am Beckenboden schlecht ist und deshalb Schmutzpartikel wie Haare, Pflaster, Blätter, Halsketten sowie Hautschuppen und Keime liegen bleiben. Um diese Verschmutzungen zu beseitigen, setzt Bademeister Georges Hächler seit kurzem den Beckenboden-Reinigungsroboter «Mariner 3 S» ein.   
Raumfahrtnavigation
Der mit einem modernen Navigationssystem aus der Luftfahrt ausgerüsteten «Mariner» findet sich selbst «zurecht» ein und reinigt den Boden vollautomatisch, auch während der Nachtstunden. Dabei spielt die Beckenform keine Rolle. Die Sensoren erkennen Hindernisse wie Inseln oder Einbuchtungen. Sogar die Rampe, die in die Sprunggrube hinunterführt, nehmen sie war – sie folgen einfach der Bodenkontur.   
Wirksam und sicher
Der Roboter verfügt über ein wirksames Reinigungsverfahren, das aufgrund des 2-Stufen-Filtersystems und der eingesetzten Lamellenfilter grosse Mengen Schmutz – selbst bakteriellen – aufzunehmen vermag.
Mehr Hygiene bei weniger Kosten ist in der Badi das Resultat. Als willkommener Nebeneffekt wird auch die Umwelt dank des sparsamen Einsatzes von Chemikalien weniger belastet. Und wir können uns über die gute Wasserqualität freuen.

Instruktion für die beiden Bademeister Georges Hächler und Mario Walther.
Links im Wasser ist der Roboter zu erkennen.

Der Familienbad-Charakter wird bleiben
Bald 60 Jahre: Da blättert Einiges, rostet Anderes, rinnt Diverses in einem gut frequentierten Schwimmbad. Die gemeinsame Anlage von Rupperswil-Auenstein soll saniert werden. In einem zweiten Anlauf beantragen die Gemeinderäte einen Kredit von 3,17 Millionen, um das Nötigste wieder herzustellen.
Die Anlage, wie sie sich heute präsentiert, wurde anno 1948 eröffnet und im Laufe der Jahre baulich ergänzt, teilweise auch saniert: 1973 kamen Wärmepumpe, Aufbereitungsanlage und zweites Becken dazu, 1988 wurde der Kiosk erweitert sowie ein Planschbecken gebaut, 1990 Nichtschwimmerbecken und Technikgebäude saniert, 1996 die Hochbauten beim Eingang errichtet, 1998/99 die Wärmepumpe ersetzt. Trotzdem sind Bauten, Becken und Technik reichlich abgenutzt und veraltet, so dass sich eine gründliche Sanierung aufdrängt.
Sanierungsprojekt gestoppt
Bereits 2001 wurde ein Planungskredit für ein Sanierungsprojekt im Umfang von 2,5 Millionen gesprochen. Nachdem sich die berechneten Kosten der Spezialfirma aber auf rund 4,2 Millionen geläppert hatten, zog der Rupperswiler Gemeinderat die «Notbremse», galt die Kosten von 25 000 Franken für die unfertige Projektierung sowie 7000 Franken für eine Expertise ab und verfügte 2003 Übungsabbruch. Als Retter in der Not erklärte sich das Rupperswiler Ingenieurbüro Rainer Kaufmann bereit, für den noch verbleibenden Betrag von 18 000 Franken das Projekt im Sinne des Gemeinderates fertigzustellen. Jetzt kann der Kreditantrag von nunmehr 3,16 Millionen vor die Gemeindeversammlungen gebracht werden. Auf Rupperswil entfallen davon 2,1 Mio., Auenstein übernimmt rund 1,1 Mio.
Bau-, Betriebs-, Hygiene-Mängel
Die Hauptgründe für die Sanierung sind bauseits die Schieflage des Beckens, Betonschäden und rostige Leitungen, punkto Hygiene ungenügende Wasserumwälzung und Durchschreitebecken, als betriebliche Mängel werden die Beckenhydraulik, die Garderoben, das Kioskgebäude und die Wasseraufbereitung genannt. Die Sanierungsmassnahmen, hält Gemeinderat Kurt Rölli fest, umfassen nur das Nötigste, keinen Luxus und belassen der Badi ihren Familien-Charakter.
Das Mehrzweckbecken wird mit Chromstahl ausgekleidet und erhält eine neue Überlaufrinne. Es bleibt bei fünf Bahnen, der Sprungturm wird sicherheitshalber niedriger neu erstellt. Das Nichtschwimmerbecken erhält eine mit Wasser bespülte Rutschbahn, einen Wasserpilz und Wasserspeier. Für die Wasseraufbereitung werden verschiedene Möglichkeiten vorgesehen.
Das Kioskgebäude, nach einem Brand notdürftig saniert, wird abgebrochen und ersetzt, mit Küche und Bedienung für Wandergäste, Nebenräumen und einem gedeckten und einem offenen Sitzplatz ergänzt. Die Garderoben, kaum mehr benutzt, werden neu erstellt, die Männer erhalten zwei, die Damen vier Kabinen und 63 bzw. 78 Kästchen, die Liegestühle einen Lagerraum. Die ostseitigen Kabinen werden sanft saniert und weiterhin vermietet. Das Planschbecken wird erweitert und mit Attraktionen versehen. Die ganze Umgebung wird neu gestaltet und durch Sitzelemente und Liegeflächen ergänzt.
(mz/HH/cze)
Quelle: AARGAUERZEITUNG vom 12.11.05


Schwimmernachwuchs gesichert
Wettschwimmen Rupperswil-Auenstein

Das traditionelle Schülerwettschwimmen im Schwimmbad Rupperswil-Auenstein konnte dieses Jahr bei trockener, herbstlicher Witterung durchgeführt werden.
Kurt Rölli, Präsident der Schwimmbadkommission nahm bei seiner Begrüssung erfreut zu Kenntnis, dass sich nur wenige der angemeldeten Wettkämpferinnen und Wettkämpfer durch das nicht eben sommerliche Wetter von einem Start haben abhalten lassen.
120 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Auenstein, Rupperswil und Hunzenschwil haben sich in der Disziplin 50 m Freistil gemessen. Für die teilnehmenden Kinder war es ein Vergnügen, sich ins ca. 25-grädige Wasser zu stürzen, die Strecke zu absolvieren und sich am Ziel feiern zu lassen.
Die Schwimmbadkommission hat diesen Anlass auch dieses Jahr sehr gut vorbereitet und in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen durchgeführt. Sie durfte Preise der Hypothekarbank Lenzburg sowie von Pierro Lusso an sämtliche beteiligten Wettschwimmer überreichen, was durch diese sehr geschätzt wurde. Pro Kategorie wurden die drei Erstplatzierten mit Medaillen sowie die Sieger mit einem Wanderpokal belohnt. Alle Mädchen und Buben erhielten zudem ein Diplom zur Erinnerung. Talentspäher des SC Aarefisch rekrutieren regelmässig aus dem Kreis der Medaillengewinner dieses Wettschwimmens ihren Nachwuchs.
Als Pausenattraktion hat die
„Slow-Flyer-Gruppe“ unter der Leitung von Pino Stranieri eine Demonstration mit Leichtflugzeugen abgeliefert. Die Zuschauer liessen sich begeistern durch die teils im Wasser startenden oder förmlich in der Luft schwebenden Modellflugzeuge.
Quelle: AARGAUERZEITUNG vom 24.08.05 Text by Markus Jägle

Nach beinahe Herzstillstand zurück ins Leben
Im Schwimmbad Rupperswil-Auenstein ist man in der beineidenswerten Lage, einen Defibrillator zu besitzen. Dadurch  gelang es dem Bademeister Georges Hächler vor kurzem, ein Leben zu retten.
Ein ganz gehöriger Schreck war es, der dem Bademeister Georges Hächler am 16. August in die Glieder fuhr, als hinter ihm der 72-jährige Kurt Gygax lautlos zusammenbrach. Sekunden vorher wechselten die beiden noch ein paar Worte,  Gygax hatte kurz zuvor seine Schwimmrunden beendet. „Ich weiss nicht was mich veranlasste, noch einmal einen Blick zurückzuwerfen“ meinte Hächler. Auf jeden Fall war dies ein lebensrettender Blick. Hächler wusste sofort, dass hier rasches Handeln nötig war. Der Ruf nach der Ambulanz und das Hervorholen des Defibrillators geschah gleichzeitig, innert weniger Minuten war das Gerät einsatzbereit und führte den Bademeister durch das Programm der Wiederbelebung. Beim Eintreffen der Ambulanz war Kurt Gygax bereits wieder ansprechbar und konnte in das  Spital überführt werden. „Ein Glück, dass mir das im Schwimmbad Rupperswil passiert ist“, sagt Gygax dankbar für das lebensrettende Handeln des Bademeisters. Er habe ein zweites Leben geschenkt bekommen. Der Defibrillator ist ein Gerät, welches bei derartigen und ähnlich gelager­ten Fällen eingesetzt werden kann und der die behandelnde Person durch die lebensrettenden Aktionen führt. Die Bademeister Georges Hächler und Mario Walther sind beide an diesem Gerät aus­gebildet, Eva Frei wird den Kurs ebenfalls besuchen. "Eigentlich gehört in je­de Badi ein solches Gerät" meint Häch­ler. Denn in solchen Situationen ist Handeln in nur wenigen Minuten wich­tig, eine Ambulanz oder ein Arzt kann in den seltensten Fällen so rasch vor Ort sein. Und wie war es dem rettenden Bademeister nach diesem Vorfall zumute? „ Es war mir etwas flau im Magen, ein Kaffee musste es sein, dann ist es wieder gegangen“.
Quelle: Lenzburger Bezirks-Anzeiger Text und Foto by Beatrice Strässle

Der Gerettete und sein Retter: Kurt Gygax und Georges Hächler


Nicht nur Schwimmer waren nass
Rupperswil/Auenstein Wettschwimmen und Jubiläum 25 Jahre Geschäftsstelle Hypothekarbank

Es goss zeitweilig wie aus Kübeln und die Schwimmer standen schlotternd am Beckenrand, bevor sie ins 25 Grad warme Wasser eintauchten. Doch die rund 300 Zuschauer liessen sich nicht beirren und feuerten die Schwimmer lauthals an. Rund hundertfünfzig Teilnehmer in diversen Kategorien nahmen am diesjährigen Schüler-Wettschwimmen in der Badi Rupperswil-Auenstein teil.
Das von der Schwimmbadkommission organisierte, alljährlich durchgeführte Wettschwimmen wurde dieses Jahr zusammen mit einem Jubiläum der Hypothekarbank Lenzburg durchgeführt. Die Bank feiert das 25-jährige Bestehen der Geschäftsstelle in Rupperswil. Fritz Holliger, Filialleiter der Hypothekarbank in Rupperswil, freut sich über das Zusammenwirken des sportlichen Anlasses im Schwimmbad mit dem Jubiläum der Hypi.
Die Bank in Rupperswil begann vor einem Vierteljahrhundert mit zwei Angestellten, heute beschäftigt sie neun Mitarbeiter. Sie ist die einzige Bank im Dorf. Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten mit dem Titel «Splish Splash» hat die Hypi beachtliche Preise beigesteuert. Alle Wettschwimmer erhielten einen feinen Znüni spendiert. Die Klasse mit der grössten Beteiligung am Wettschwimmen wurde mit einem Geldbetrag belohnt, und auch für die Bevölkerung gab es einen Wettbewerb.
Die Feier im Schwimmbad wurden mit einigen Attraktivitäten gestaltet. «Splish Splash» war auch am Nachmittag das Thema. Mitglieder aus dem Verein Zürcher Wasserspringer zeigten waghalsige, elegante und witzige Sprünge, Mitglieder des Synchronschwimm-Vereins Schönenwerd beeindruckten das Publikum mit Wasserballett und Kür. Die Kleinen unter den Besuchern drehten ihre Runden auf der Gartenbahn aus Staufen.
Am späteren Nachmittag schlugen einige Herzen etwas höher, als plötzlich der amtierende Mister Schweiz, Sven Melig, im Schwimmbad eintraf. Sofort ging ein Getuschel los. «Läck, de gseht wörkli guet us», bestätigten zwei Mädchen. Mit einem lockeren «Hoi zäme» begrüsste der Beau die Mädchen und Jungen, mischte sich unter sie und setzte bereitwillig seine Unterschrift auf Käppi, T-Shirts oder Bücher. Daneben plauderte er freundlich mit seinen Fans und erkundigte sich nach den Erfolgen beim Wettschwimmen. Sven Melig, selber ein sportlicher Typ, genoss seinen Auftritt und setzte mit seiner sympathischen, positiven Ausstrahlung dem Fest die Krone auf.
Quelle: AARGAUERZEITUNG Brigitte Widmer


Neujahrsempfang 2004 im Schwimmbecken
Rupperswil Die Schwimmbadkommission Rupperswil-Auenstein lud zum Apéro ein

Bereits zum dritten Mal lud die Schwimmbadkommission Rupperswil-Auenstein die Bevölkerung zum Neujahrsapéro an den Ort ihres Wirkens ein, nämlich ins Schwimmbad. Dort war ein Teil des Schwimmbeckens vom Schnee befreit und ein Zelt aufgestellt worden. Als «Heizung» dienten zwei Finnenkerzen. Ebenso gut konnte man sich allerdings die klammen Finger an den mit Glühwein gefüllten Bechern wärmen. Dazu gab es, von Bademeister Georg Hächler und seinem Team vorbereitet, diverse Brotsorten, und selbstverständlich fehlte auch ein kühler Weisswein nicht.
Vorsichtig stiegen die Besucher die Treppe ins Schwimmbecken hinunter. Eigentlich hätte der schon fast traditionelle Neujahrsapéro ein Abschied vom alten Schwimmbecken sein sollen. Auch wenn dies nun nicht so war, liess man es sich auf dem Grund des Bassins trotzdem gut ergehen.  
Vor drei Jahren fand zum ersten Mal der Neujahrsapéro im Schwimmbad Auenstein- Rupperswil statt. Anlass war dannzumal das 50 jährige Bestehen des Schwimmbades. Wie dieses Jahr waren auch vor drei Jahren die Jahresabon-nementinnen und Jahresabonnenten sowie die Bevölkerung von Rupperswil und Auenstein eingeladen. Trotz unaufhörlich strömendem Regen fanden 140 Personen den Weg ins Schwimmbad, um auf die kommende Saison anzustossen, die hoffentlich mit weniger Regentagen aufwarten wird. Dass das Festzelt auf dem Grund des Bassins stand, hatte eine besondere Bedeutung, eigentlich wollte man sich so vom alten Becken verabschieden. Doch erstens kommt es bekanntlich anders als man zweitens denkt. Die Einwohnergemeindeversammlungen von Rupperswil und Auenstein haben im November 2001 einen Projektierungskredit von Fr. 50'000.—bewilligt. Man ging damals davon aus, dass die Sanierungsarbeiten rund 2,5 Mio. Franken kosten würde. In der Zwischenzeit haben sich die Schwimmbadkommission, ein Bauausschuss sowie ein Fachplaner mit der Sanierung des Bassins und mit den Neu- und Umbauten im Bereich von Garderoben und Restaurant befasst.  
Sistierung des Projektes
Durch die förmlich explodierenden Kosten ist für die Gemeinden eine Situation entstanden, welche die Gemeinderäte beider Gemeinden dazu veranlasste, das Projekt zu sistieren. Einerseits beruhte die Kostenschätzung von 2,5 Mio. Franken auf falschen Annahmen, da die Situation durch den Planer zuwenig abgeklärt wurde, anderseits wurde zu viel in das Projekt verpackt. Die Tendenz, aus der Badi ein Erlebnisbad zu machen, entspricht nicht den Bedürfnissen und den Vorstellungen der Gemeinderäte. Es wurde nun beschlossen, das Projekt mit einem neuen Planer weiter zu bearbeiten und erst dann den Gemeindeversammlungen vorzulegen, wenn die Sanierung in einem vernünftigen und vertretbaren Rahmen ausgeführt werden kann. Bis es soweit ist, wird das Leck zwischen Bassin und Ausgleichbecken voraussichtlich im Verlaufe der nächsten Monate mit relativ geringem Aufwand (etwa Fr. 4'000.--) behoben werden. Trotz der Aussicht, halt noch einige Zeit im alten Becken seine Bahnen ziehen zu müssen, freut man sich bereits jetzt auf die Eröffnung anfangs Mai.

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