Schwimmbad-Sanierung 2006/07 Rupperswil-Auenstein - Schwimmbad Rupperswil-Auenstein

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Schwimmbad-Sanierung 2006/07 Rupperswil-Auenstein

Planungsgruppe

Planungsgruppe v.l. Hochstrasser Emil Planung Hochbau, Dünner Max Bauausschuss SBK, Rölli Kurt Präsident SBK und
Bauausschuss, Kaufmann Rainer Gesamtplanung Schwimmbad, Hächler Georges Bademeister Bauausschuss SBK

Das aus dem Jahre 1948 stammende Schwimmbad bedarf dringend der Sanierung. Dazu wurde von den beiden Gemeinden ein Kredit von insgesamt 3,16 Mio. Franken bewilligt.
Das Schwimmbad Rupperswil-Auenstein ist nicht nur wegen des stets auf angenehme 25 Grad erwärmten Wassers beliebt, sondern auch wegen der idyllischen Umgebung. Jetzt wird das Familienbad, das inzwischen in die Jahre gekommen ist, einer umfassenden Sanierung unterzogen.
Ganz tatenlos war man seit dem Bau des Schwimmbades im Jahre 1948 natürlich nicht. Eine grössere Sanierung wurde 1973 mit dem Einbau einer Wärmepumpe und einer Aufbereitungsanlage vorgenommen. 1988 wurde der Kiosk erweitert und ein Planschbecken eingerichtet, 1990 das Nichtschwimmerbecken und das Technikgebäude saniert.
1996 wurden die Hochbauten im Eingangsbereich erstellt und 1989 die Wärmepumpe ersetzt. Inzwischen sind aber erhebliche Mängel zutage getreten, die man nun mit einer umfassenden Sanierung beheben will. Der entsprechende Kreditantrag von 3,16 Mio. Franken wurde an den Gemeindeversammlungen im Dezember 2005 bewilligt.

Rund 8 Monate Bauzeit

Kaum war die Badesaison vorbei, fuhren auch schon die Bagger auf. Diese Eile ist nötig, denn am 10. Mai 2007 soll das sanierte Schwimmbad eingeweiht werden. Bereits hat der Forstbetrieb die notwendigen Rodungen durchgeführt, die alten Garderobengebäude und der Kiosk sind abgebrochen, der Bassinrand und der Sprungturm sind entfernt.
Einzig das Eingangsgebäude und die Einzelkabinen auf der Ostseite entlang der Badabgrenzung bleiben stehen. Letztere werden sanft saniert und weiter vermietet.
«Nächste Woche sollte der Rückbau beendet sein, dann beginnen die eigentlichen Bauarbeiten», erläutert Rainer Kaufmann vom Ingenieurbüro Kaufmann und Partner AG.

Edelstahl im Schwimmbecken
Kernstück des Projektes ist die Sanierung des Schwimmbeckens. Bedingt durch seine Schieflage erfolgte die Wasserumwälzung immer nur einseitig, ausserdem weist es erhebliche Betonschäden auf.
Das gesamte Mehrzweckbecken soll nun mit Edelstahlelementen ausgelegt und mit einer neuen Überlaufrinne versehen werden. Der Sprungturm wird neu erstellt. Das Nichtschwimmerbecken erhält eine neue, mit Wasser bespülte Rutschbahn, einen Wasserpilz und Wasserspeier.
Das bestehende Kinderplanschbecken wird um ein zusätzliches Becken mit Rutsche, Wasserkanal, Wasserpumpe und Sitzgelegenheiten erweitert. Dieser Teil wird bis zur Einweihung allerdings erst im Rohbau erstellt sein.
Westlich des Eingangsgebäudes entstehen neue Frauen- und Männergarderoben, ein Raum für Liegestühle, ein gedeckter Sitzplatz für Kioskgäste sowie ein neuer Küchen-/Kiosktrakt mit entsprechenden Nebenräumen. Auf der Nordseite können auch Wandergäste bedient werden.
Bis Weihnachten sollte der Rohbau fertig sein, damit die Räume während der Feiertage zur Trocknung beheizt werden können. Ab Mitte Januar erfolgen dann die Ausbauarbeiten. Die Einweihung des sanierten Schwimmbades Rupperswil-Auenstein ist für den 10. Mai 2007 vorgesehen.
(mz/do/ves)
Quelle: AARGAUERZEITUNG vom 21.09.06

Auenstein
Die Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2005 hat den Kredit für die Schwimmbadsanierung mit grosser Mehrheit bewilligt.
Rupperswil

An der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2005 wurde das Kreditbegehren für die Sanierung des Schwimmbades Rupperswil-Auenstein bewilligt. Der Anteil der Gemeinde Rupperswil liegt bei Fr. 2'133'000.--.

Der Familienbad-Charakter wird bleiben
Bald 60 Jahre: Da blättert Einiges, rostet Anderes, rinnt Diverses in einem gut frequentierten Schwimmbad. Die gemeinsame Anlage von Rupperswil-Auenstein soll saniert werden. In einem zweiten Anlauf beantragen die Gemeinderäte einen Kredit von 3,17 Millionen, um das Nötigste wieder herzustellen.
Die Anlage, wie sie sich heute präsentiert, wurde anno 1948 eröffnet und im Laufe der Jahre baulich ergänzt, teilweise auch saniert: 1973 kamen Wärmepumpe, Aufbereitungsanlage und zweites Becken dazu, 1988 wurde der Kiosk erweitert sowie ein Planschbecken gebaut, 1990 Nichtschwimmerbecken und Technikgebäude saniert, 1996 die Hochbauten beim Eingang errichtet, 1998/99 die Wärmepumpe ersetzt. Trotzdem sind Bauten, Becken und Technik reichlich abgenutzt und veraltet, so dass sich eine gründliche Sanierung aufdrängt.
Sanierungsprojekt gestoppt
Bereits 2001 wurde ein Planungskredit für ein Sanierungsprojekt im Umfang von 2,5 Millionen gesprochen. Nachdem sich die berechneten Kosten der Spezialfirma aber auf rund 4,2 Millionen geläppert hatten, zog der Rupperswiler Gemeinderat die «Notbremse», galt die Kosten von 25 000 Franken für die unfertige Projektierung sowie 7000 Franken für eine Expertise ab und verfügte 2003 Übungsabbruch. Als Retter in der Not erklärte sich das Rupperswiler Ingenieurbüro Rainer Kaufmann bereit, für den noch verbleibenden Betrag von 18 000 Franken das Projekt im Sinne des Gemeinderates fertigzustellen. Jetzt kann der Kreditantrag von nunmehr 3,16 Millionen vor die Gemeindeversammlungen gebracht werden. Auf Rupperswil entfallen davon 2,1 Mio., Auenstein übernimmt rund 1,1 Mio.
Bau-, Betriebs-, Hygiene-Mängel
Die Hauptgründe für die Sanierung sind bauseits die Schieflage des Beckens, Betonschäden und rostige Leitungen, punkto Hygiene ungenügende Wasserumwälzung und Durchschreitebecken, als betriebliche Mängel werden die Beckenhydraulik, die Garderoben, das Kioskgebäude und die Wasseraufbereitung genannt. Die Sanierungsmassnahmen, hält Gemeinderat Kurt Rölli fest, umfassen nur das Nötigste, keinen Luxus und belassen der Badi ihren Familien-Charakter.
Das Mehrzweckbecken wird mit Chromstahl ausgekleidet und erhält eine neue Überlaufrinne. Es bleibt bei fünf Bahnen, der Sprungturm wird sicherheitshalber niedriger neu erstellt. Das Nichtschwimmerbecken erhält eine mit Wasser bespülte Rutschbahn, einen Wasserpilz und Wasserspeier. Für die Wasseraufbereitung werden verschiedene Möglichkeiten vorgesehen.
Das Kioskgebäude, nach einem Brand notdürftig saniert, wird abgebrochen und ersetzt, mit Küche und Bedienung für Wandergäste, Nebenräumen und einem gedeckten und einem offenen Sitzplatz ergänzt. Die Garderoben, kaum mehr benutzt, werden neu erstellt, die Männer erhalten zwei, die Damen vier Kabinen und 63 bzw. 78 Kästchen, die Liegestühle einen Lagerraum. Die ostseitigen Kabinen werden sanft saniert und weiterhin vermietet. Das Planschbecken wird erweitert und mit Attraktionen versehen. Die ganze Umgebung wird neu gestaltet und durch Sitzelemente und Liegeflächen ergänzt.
(mz/HH/cze)
Quelle: AARGAUERZEITUNG vom 12.11.05

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